Nachrichten aus dem Feuerwehrwesen

Feuermelder im eigenen Haus sind eine gute und sinnvolle Anschaffung, raten auch die Experten der Feuerwehren. Die kleinen und erschwinglichen Geräte können in der Tat Leben retten. In der letzten Zeit mehrten sich aber Nachrichten, dass die örtlichen Feuerwehren diese Geräte installieren oder begutachten. Das ist nicht so, sagt der Österreichische Bundesfeuerwehrverband. Getestet werden – und zwar von der Prüfstelle für Brandschutztechnik – nur gewerbliche Brandmeldeanlagen und ähnliche Einrichtungen, nicht aber Brandmelder in Privathaushalten.

In diesem Zusammenhang weisen Feuerwehren auch immer auf eine der Hauptgefahren in Haushalten hin: Weihnachtsdekoration. Um zu verhindern, dass der Adventskranz oder der Weihnachtsbaum in Flammen aufgehen, sollten einige Sicherheitshinweise beachtet werden:

  • Brennende Kerzen niemals unbeaufsichtigt lassen und nur in standfesten Kerzenständern verwenden.
  • Lassen Sie den Adventskranz nicht aus den Augen, wenn Sie die Kerzen entzünden.
  • Sollte eine Kerze zu weit abbrennen, können Sie im Ernstfall sofort eingreifen.
  • Je trockener Zweige sind, desto höher wird die Brandgefahr. Wenn der Baum nadelt sollte er entsorgt werden.
  • Die Verwendung von standsicheren, mit Wasser gefüllten Weihnachtsbaumständern, wird angeraten.
  • Nur entsprechend sicherheitsgeprüfte elektrische Lichterketten aus dem Fachhandel verwenden.

Sollte es doch zu einem Feuer kommen, dann sollten zunächst mit Wasser oder einem Feuerlöscher versucht werden, die Flammen zu löschen. Wenn das misslingt, sofort den Notruf 122 anrufen und Namen, Adresse und Telefonnummer angeben. Eventuell sollten auch Nachbarn und Mitbewohner gewarnt werden.

Und noch eine gute Nachricht aus dem Feuerwehrwesen: In Burgenland können jetzt Katastropheneinsätze besser koordiniert werden. Möglich macht es eine neue Software, die sich Geobyte nennfirefighter-752540_960_720t. Es handelt sich dabei um ein so genanntes Lageführungsprogramm, das auf allen Computern der Feuerwehren, aber auch Behörden und anderen Rettungsorganisationen installiert wird und somit für eine einheitliche Kommunikation sorgen soll. Das Programm integriert sich über eine Schnittstelle zu den bestehenden Systemen der Landessicherheitszentrale. Zwar gab es im Burgenland 2015 keine Katastropheneinsätze, aber die Feuerwehren rückten zu 4202 technischen Einsätzen und zu 1374 Bränden aus. 38837 Feuerwehrmitglieder leisteten dabei 65988 Einsatzstunden.