Feuer in den höchsten Gebäuden

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Mit immer neuen Superlativen und Rekordhöhen von Gebäuden wächst auch die Gefahr eines Feuers. Im Notfall müssen Gebäude schnell geräumt werden können, die Feuerwehr muss einen möglichst sicheren Zugang haben und eine Wasserversorgung und Rettungswege müssen ausreichend zur Verfügung stehen.

Viele der höchsten Gebäude der Welt stehen in Dubai, darunter der Torch Tower. Am 21. Februar 2015 brach um zwei Uhr morgens in dem Gebäude ein Feuer aus. Mit 336.8 m gehört er zu den höchsten Gebäuden der Welt. Zeugen sagten, das Feuer sei durch einen Grill auf einem der Balkone entstanden. Sieben Menschen mussten wegen einer Rauchvergiftung behandelt werden. Videoaufnahmen zeigten, wie die zum Teil brennenden Trümmer von dem Gebäude herunterfielen. Diese und starke Winde sorgten dafür, dass sich das Feuer ausbreiten konnte. Es war in der Mitte des Towers entstanden , fraß sich aber schnell weiter. Vom 50 Stock aufwärts waren die Außenseiten des Hochhauses stark verrußt. Die Bewohner konnten zunächst nicht zurück in ihre Wohnungen. Die Behörden erklärten aber nach einer Untersuchung, dass keine Strukturschäden festgestellt wurden und das Gebäude sicher ist.

Das war aber nicht das einzige Feuer eines Super-Skyscrapers in Dubai. Das 63-Stockwerke Hotel The Adress stand in der Neujahrsnacht 2016 in Flammen. Es befindet sich direkt neben dem Burj Khalifa, dem höchsten Gebäude der Welt. Letzteres wurde aber nicht in Mitleidenschaft gezogen. Es gab 16 Verletzte durch Rauchgas und einen Patienten, der einen Herzinfarkt erlitt.

Ein weiteres aufsehenerregendes Feuer in einem der höchsten Gebäude war der Brand im Beijing Television Cultural Center 2009. Das komplette Hochaus stand in Flammen am letzten Tag des chinesischen Neujahrsfestes und konnte erst sechs Stunden später gelöscht werden. Ursache war ein illegal abgeschossenes Feuerwerk an einem Nebengebäude. Es war der Staatssender CCTV der das Feuerwerk bestellt hatte und sogar Warnungen der Polizei ignorierte. Ein Mensch kam ums Leben, sieben wurden verletzt, darunter sechs Feuerwehrleute.